Im vorherigen Artikel habe ich beschrieben, was Resilienz bedeutet und welchen Einfluss sie, meine Ansicht nach, auf deinen Umgang mit Stress haben kann.
Resilienz beeinflusst nicht nur, wie du mit Stress umgehst, sondern spielt meiner Erfahrung nach auch eine wichtige Rolle, wenn du mit schwierigen Lebensereignissen, Veränderungen oder Unsicherheiten konfrontiert bist.
In diesem Beitrag möchte ich dir drei Impulse mitgeben, die meiner Erfahrung nach dabei unterstützen können, deine Resilienz Schritt für Schritt zu stärken.
Soziale Netzwerke und Beziehungen aktiv pflegen
Kein Mensch kann alle Herausforderungen allein bewältigen.
Ich erlebe in meiner Praxis häufig, dass es entlastend wirkt, wenn Menschen wissen, auf wen sie sich in schwierigen Zeiten stützen können.
Ein stabiles soziales Netzwerk kann Halt geben, das Gefühl von Zugehörigkeit stärken und helfen, Belastungen besser zu bewältigen.
Ebenso wichtig ist es, sich selbst zu erlauben, um Unterstützung zu bitten und nicht alles allein tragen zu müssen.
Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern Ausdruck von Selbstfürsorge.
Tipp:
Pflege und erweitere dein soziales Netzwerk. Suche regelmäßig den Kontakt zu Freunden, Familie oder Gleichgesinnten.
Scheue dich nicht, in schwierigen Zeiten Hilfe anzunehmen und biete auch selbst Unterstützung an, wenn du kannst.
Sinn und Werte als innere Orientierung
Ein weiterer zentraler Aspekt von Resilienz ist meiner Erfahrung nach die Sinnorientierung.
Menschen, die wissen, was ihnen wichtig ist und warum sie sich für etwas einsetzen, können Herausforderungen oft besser bewältigen.
Ich erlebe häufig, dass die Frage nach dem „Warum“ dabei helfen kann, Motivation und Durchhaltevermögen zu bewahren, gerade dann, wenn äußere Umstände schwierig werden.
Tipp:
Frage dich in belastenden Situationen:
„Was kann ich aus dieser Erfahrung lernen?“
„Wie unterstützt mich diese Herausforderung in meiner Entwicklung?“
Wenn dich das Thema interessiert, lohnt sich ein Blick in meinem Artikel „Sinn im Alltag finden: Wie entdeckst du dein Warum?.“
Den Umgang mit Emotionen üben
Resilienz bedeutet aus meiner Sicht nicht, negative Gefühle zu vermeiden oder zu unterdrücken, sondern zu lernen, bewusst mit ihnen umzugehen.
Ich erlebe häufig, dass es hilfreich sein kann, Emotionen wahrzunehmen, sie zu benennen und dann bewusst zu entscheiden, wie du darauf reagieren möchtest. Das kann dabei unterstützen, schneller wieder ins innere Gleichgewicht zu kommen.
Wenn du mehr dazu erfahren möchtest, findest du in meinen Artikeln „Reiß dich mal zusammen – oder wie Selbstregulation wirklich funktioniert“ und „Wenn Angst dich überrollt“ oder auch in vielen weiteren meiner Artikel Anregungen und Beispiele.
Fazit: Drei Fragen an dich
Wann hast du zuletzt innegehalten und bewusst wahrgenommen, was dich im Alltag trägt?
Welche Menschen geben dir in schwierigen Momenten Halt?
Was gibt deinem Alltag Sinn und Orientierung?
Du musst da nicht allein durch
Manchmal ist es leichter, gemeinsam hinzuschauen und neue Wege zu entwickeln.
Wenn du das Gefühl hast, dass es für dich wichtig sein könnte, deine Resilienz zu stärken, melde dich gerne bei mir für eine persönliche Begleitung.
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