Vielleicht kennst du das auch: Du nimmst dir vor, zwischendurch mal eine Pause zu machen aber irgendwie kommt doch immer etwas dazwischen. Schnell noch eine Mail beantworten, ein kurzes Gespräch führen, noch dies und das erledigen … und plötzlich ist der Tag vorbei.
Vielen Menschen fällt es schwer, sich im Alltag bewusst kleine Auszeiten zu erlauben, sei es aus Pflichtgefühl, innerem Druck oder weil das Gefühl da ist, „jetzt noch durchziehen“ zu müssen.
Vielleicht wartest du mit der Pause so lange, bis du völlig erschöpft bist und genau dann fällt es besonders schwer, neue Energie zu finden.
Dabei merke ich immer wieder: Pausen müssen nicht lang sein aber sie brauchen unsere Aufmerksamkeit. Und manchmal auch ein bisschen Mut, sich selbst ernst zu nehmen.
Meiner Erfahrung nach ist es hilfreich, Pausen nicht nur dann zu machen, wenn nichts mehr geht, sondern sie aktiv einzuplanen, als Teil einer guten Selbstfürsorge. Denn so wird es einfacher, den „Akku“ konstant aufzuladen, statt in einen Erschöpfungsmodus zu rutschen.
Es ist ein bisschen wie beim Smartphone: Wenn wir rechtzeitig zwischendurch aufladen, bleibt die Leistung stabiler und wenn es einmal ganz leer ist, braucht es eine Zeit am Strom.
Natürlich gibt es nicht den einen „richtigen“ Weg, wie eine gute Pause aussehen muss. Jeder Mensch ist unterschiedlich und darf seinen ganz eigenen Rhythmus finden. Manche brauchen Bewegung, andere eher Ruhe oder Stille.
Im folgenden Text möchte ich dir drei einfache Impulse zeigen, wie du mitten im Alltag kleine Pausen gestalten kannst. Alltagstauglich, flexibel und anpassbar an deine Bedürfnisse:
1. Durchatmen
Ein kurzer Moment nur für dich, einfach atmen.
Setz dich hin, wenn möglich. Spüre deinen Atem. Atme tief durch die Nase ein, halte den Atem einen Augenblick und atme dann langsam durch den Mund wieder aus. Atme möglichst länger aus als du eingeatmet hast.
Das kann helfen, das Nervensystem zu beruhigen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie schnell sich innere Anspannung dadurch verringern kann. Wenn der Körper signalisiert: „Alles okay, du darfst runterfahren“, wird es oft auch leichter, wieder klar zu denken.
2. Frische Luft tanken
Wenn es dir möglich ist: Geh kurz raus. Zehn Minuten an der frischen Luft können viel bewirken. Sauerstoff, Tageslicht und ein kleiner Ortswechsel tun vielen Menschen gut. Manchmal reicht schon der Blick ins Grüne oder ein paar Schritte um den Block.
3. In Bewegung kommen
Bewegung bringt Energie, selbst im Kleinen.
Steh auf, streck dich, mach ein paar Kniebeugen oder geh ein paar Schritte. Gerade, wenn wir lange sitzen, kann sich der Körper träge und müde anfühlen. Schon ein paar Minuten Bewegung können helfen, den Kreislauf zu aktivieren und wieder in Schwung zu kommen.
Extra-Tipp: Kombiniere!
Vielleicht möchtest du zwei Dinge verbinden: Atmen an der frischen Luft, ein kurzes Gespräch mit Kollegen beim Spazierengehen oder ein paar Hampelmänner auf dem Balkon. Gemeinsam macht es oft mehr Freude. Auch gemeinsames Lachen oder ein kurzes Gespräch mit Menschen, die dir guttun, kann neue Energie schenken.
Ein Blick auf deine Bedürfnisse
Ich erlebe oft, dass kleine Pausen einen großen Unterschied machen. Manchmal glauben wir, wir müssten einfach durchhalten oder hast du auch schon mal gedacht: dafür hab ich doch keine Zeit! Grade dann ist es oft am nötigsten und gar nicht so unmöglich wie du vielleicht im ersten Moment denkst. Oft ist es möglich, sich fünf Minuten zu nehmen, für dich, für dein Wohlbefinden und deine Energie. Du darfst deinen eigenen Rhythmus finden, kreativ sein und ausprobieren, was dir wirklich guttut.
Wenn du neugierig bist, wie du solche kleinen Auszeiten dauerhaft in deinen Alltag integrieren kannst, schau dir auch meinen Beitrag zum Thema „Gewohnheiten etablieren“ an.
Du möchtest Pausen leichter in deinen Alltag einbauen? Unterstützung beim Stressabbau?
Aus meiner Erfahrung können Pausen ein entscheidender Schlüssel sein, um aus Stressphasen auszusteigen und den eigenen Akku nachhaltig aufzuladen. Gerade wenn der Alltag voll und hektisch ist, fällt es oft schwer, den eigenen Bedürfnissen Raum zu geben – doch genau dann ist es besonders wichtig.
Wenn du dir Unterstützung wünschst, um Wege zu finden, Stress zu reduzieren, deine Selbstfürsorge zu stärken und kleine Auszeiten fest in deinem Alltag zu verankern, begleite ich dich gerne auf deinem persönlichen Weg. Vereinbare dazu einfach hier einen Termin.
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