Skip to content Skip to sidebar Skip to footer

5 Tipps im Umgang mit Versagensängsten

Im ersten Teil habe ich beschrieben, woher meiner Ansicht nach Versagensängste kommen können und warum sie so stark wirken können. In diesem Artikel geht es darum, was du meiner Erfahrung nach ganz konkret tun kannst, um besser mit ihnen umzugehen. Wichtig ist auch hier wieder zu beachten, dass es keine universelle Lösung für jeden gibt, denn jeder Mensch ist anders. Dennoch erlebe ich in meiner Praxis häufig, dass diese 5 Tipps Menschen beim Umgang mit Versagensängsten unterstützen können. Versuche es einfach und finde heraus, was etwas für dich ist.

Beruhige dich und dein Nervensystem

In der Phase der Angst ist dein Körper im Notfallmodus, das Denken verlangsamt sich. Meiner Erfahrung nach hilft es, zuerst das Nervensystem zu beruhigen.
• Nutze bewusst deinen Atem: Atme bewusst tief ein und langsam wieder aus.
• Wenn es passt, bewege dich kurz oder mache leichte sportliche Übungen.
• Manchmal reicht schon ein kurzer Moment der Entspannung, um klarer zu sehen.

Abstand zu deinen Gedanken gewinnen

Gedanken wie „Ich schaffe das nicht“ oder „Alle anderen sind besser“ fühlen sich sehr real an. Aber: Gedanken sind erst mal nur Gedanken und nicht die Realität.
Versuche, sie einfach nur zu beobachten, anstatt ihnen sofort zu glauben.
Sag dir innerlich: „Ah, da ist wieder dieser Gedanke.“ Bewerte ihn nicht sofort.
Das schafft meiner Erfahrung nach etwas Abstand und die Angst verliert an Macht.

Bereite dich vor

Für Manche scheint sich auf eine Situation vorzubereiten vielleicht erst mal kontraintuitiv und sie versuchen vielleicht eher die Aufgaben auszublenden um die Angst nicht fühlen zu müssen. Ich erlebe jedoch oft, dass gerade das Ungewisse am meisten Angst macht und manchmal alleine schon ein Plan und das Wissen über die Aufgaben den Umgang mit seinen Versagensängsten erleichtert.
• Informiere dich gut über die Aufgabe oder Situation.
• Plane kleine Schritte, statt alles auf einmal lösen zu wollen.

Den Worst-Case durchspielen

Die meisten Probleme, die bei uns Versagensängste auslösen, sind erst mal nicht lebensbedrohlich. Ich erlebe häufig, dass das Durchspielen und damit das Klarmachen der Konsequenzen uns den Umgang erleichtern können.
Frage dich: Was ist das Schlimmste, das passieren könnte? Und was dann?
Meiner Erfahrung nach stellen viele fest: Selbst das schlimmste Szenario wäre gar nicht so dramatisch, wie es sich anfühlt und es würde trotzdem weiter gehen.

Den Erfolg visualisieren

Stell dir so lebendig wie möglich vor, wie du die Situation meisterst:
• Was wirst du fühlen?
• Was wirst du sehen oder hören?
• Wie wirst du dich verhalten?


Dieses innere Bild kann, meiner Erfahrung nach, dein Vertrauen in das Ergebnis stärken und dir helfen, mit mehr Ruhe und Zuversicht in die Situation zu gehen.

Du musst da nicht allein durch

Manchmal ist es leichter, gemeinsam hinzuschauen und neue Wege zu entwickeln.
Wenn du das Gefühl hast, dass dich Versagensängste immer wieder blockieren, melde dich gerne bei mir für eine persönliche Begleitung.

Hier kannst du direkt einen Termin buchen.

Oder nutze mein kostenfreies 15-minütiges Erstgespräch, um mich und meine Arbeit kennenzulernen.