
Stehst du unter ständigem Stress und innerer Unruhe? Fragst du dich, was mit dir nicht stimmt und warum gerade du von dieser Angst betroffen bist? Hast du es satt, immer wieder vor deiner Angst davonzulaufen?
In meiner Praxis erlebe ich, wie sehr Ängste das Leben einengen können. Sie gehen oft mit intensiven psychischen und körperlichen Reaktionen einher – bis hin zu Panikattacken und dem Gefühl, dem Tod nahe zu sein.
Warum haben wir Angst?
Angst möchte uns eigentlich schützen, indem sie uns vor Gefahren warnt und uns zu achtsamem Verhalten animiert. Sobald unser Gehirn eine Bedrohung wahrnimmt, egal ob real oder gedanklich, reagiert unser Körper mit einer Alarmreaktion.
Diese Alarmreaktion versetzt uns in den Zustand von Kampf oder Flucht. Unser Körper bereitet sich darauf vor, schnell zu handeln und reagiert auf natürliche Weise: Das Herz schlägt schneller, die Muskeln spannen sich an, und der Atem wird flacher.
Dies sind automatische Reaktionen, die unseren Körper auf eine Bedrohung vorbereiten, um uns zu schützen. Auch Symptome wie Schwindel oder Beklemmungsgefühle können auftreten. Solche körperlichen Erlebnisse sind meistens normal und Teil des natürlichen Stressmechanismus.
Was oft nicht bewusst wahrgenommen wird, ist, dass unser Unterbewusstsein diese Momente der Angst als potentielle Gefahr speichert. So kann es passieren, dass der Körper Jahre später in einer ganz anderen Situation dieselben Reaktionen zeigt, ohne dass ein äußerer Grund erkennbar ist. Manchmal können ein bestimmter Ort, ein Geruch oder auch nur ein Gedanke diese alten Reaktionen wieder auslösen.
Der Teufelskreis der Angst
Meiner Erfahrung nach neigen viele Betroffene dazu diese körperlichen Reaktionen als Anzeichen einer ernsten Gefahr zu interpretieren. Wenn das Herz plötzlich rast oder der Atem schwerfällt, kann schnell der Gedanke aufkommen: „Stimmt etwas nicht mit mir? Werde ich gleich ohnmächtig oder bekomme ich einen Herzinfarkt?“ Diese Angstgedanken verstärken die körperlichen Symptome weiter und so beginnt ein Teufelskreis, in dem die Angst sich selbst immer wieder anfeuert.
Viele entwickeln auch eine Angst vor der Angst. So kann z.B. die ständige Sorge, dass eine Panikattacke oder ein Angstzustand auftreten könnte, dazu führen, dass sie bestimmte Situationen meiden oder sich immer mehr zurückziehen. Das Leben kann zunehmend eingeschränkt werden, und das Gefühl der Hilflosigkeit kann wachsen.
Wie läuft eine Therapie ab?
Ich begleite dich auf deinem Weg und biete dir einen sicheren, geschützten Raum, in dem du offen über deine Ängste sprechen kannst. Gemeinsam führen wir eine umfassende Anamnese durch, in der wir die Hintergründe und möglichen Funktionen deiner Angst ergründen. Meiner Erfahrung nach steckt in vielen Ängsten eine wertvolle Botschaft, die es verdient, genauer betrachtet zu werden. Oft ergeben sich dabei Hinweise auf verborgene Bedürfnisse oder unverarbeitete Emotionen.
Wir besprechen wir deine Ziele und Wünsche in der Therapie und erarbeiten Strategien, um mit deiner Angst anders umzugehen. Ein zentraler Schritt kann der Ausstieg aus der Vermeidung sein. Statt der Angst auszuweichen, geht es darum zu lernen, sie zu akzeptieren und zu verstehen.
Gibt es eine allgemeingültige Lösung für den Umgang mit Ängsten?
Nein, denn jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte mit, jeder Mensch ist einzigartig.
Deshalb geht es darum, individuelle Ansätze zu finden, die zu dir passen. So wie nicht jeder Schuh jedem passt oder nicht jedes Essen jedem schmeckt, braucht auch der Umgang mit Angst eine ganz persönliche Herangehensweise.
Gemeinsam erarbeiten wir auf Augenhöhe neue Perspektiven und individuelle Strategien. Wir prüfen, welche Ansätze dir dabei helfen könnten, den Umgang mit den körperlichen und psychischen Symptomen zu reflektieren. Dabei liegt unser Fokus auf der Erkundung deiner bereits vorhandenen Ressourcen und möglichen Lösungen.
Mache jetzt den ersten Schritt und buche dein 15-minütiges, kostenfreies telefonisches Erstgespräch.
Hier hast du die Möglichkeit mich kennen zu lernen, Fragen zu stellen und herauszufinden ob wir zusammen diesen Weg gehen möchten.
